Bericht über die Pilgerfahrt nach Medjugorje

Zum Jugendfestival

Ende Juli machten sich 15 Jugendliche und einige Erwachsene unserer Pfarrei, gemeinsam mit Pfarrer Romanus Kohl und Priesteramtskandidat Dennis Giesa, auf den Weg zum diesjährigen Jugendfestival in Medjugorje. Nachdem Weihbischof Koitz auf dem Domhof uns den Reisesegen spendete, begann eine Busfahrt begleitet von reichlich Vorfreude und lebhafter Musik. Nach einer 30 stündigen Fahrt erreichten wir erschöpft unsere Unterkunft und freuten uns über das warme Abendessen. Da das Programm des Festivals erst am Montag begann, hatten wir Sonntag die Möglichkeit die Hl. Messen in verschiedenen Sprachen zu besuchen, die Stadt zu erkunden und etwas zu entspannen. Am Abend trafen wir uns gemeinsam in unserem späteren Stammrestaurant „Tomato“.

Das Jugendfestival, an dem etwa 60.000 Jugendliche teilnahmen, begann mit einer großen internationalen Hl. Messe und einer anschließenden eucharistischen Anbetung. Das Programm der nächsten Tage war prall gefüllt. Der Morgen begann immer mit einem Gebet, einer Katechese und einigen Zeugnissen, die von verschiedenen Schicksalen und Bekehrungen handelten. Diese waren meist sehr berührend und interessant, besonders für die Jugendlichen. Zwischendrin gab es ein leckeres hausgemachtes Mittagessen in unserer Pension. Nachmittags erwarteten uns weitere Zeugnisse, gefolgt von zwei Rosenkränzen und einer Hl. Messe. Danach gab es entweder eine Anbetung, es wurde ein Film gezeigt, der von den Mitgliedern Cenacolos (einer Einrichtung für Suchtkranke) gedreht wurde oder eine Mediation mit Kerzen. Das gesamte Programm wurde von einem Chor begleitet und zu einigen Liedern wurde eine Choreografie aufgeführt, die jeder einfach mittanzen konnte. Um vier Uhr morgens machten wir uns an zwei Tagen auf zum Erscheinungs- und Kreuzberg. Der Weg war steil und steinig, aber in Begleitung von Rosenkranz und einem Kreuzweg gelang jeder ans Ziel und konnte den einzigartigen Ausblick genießen. Das Konzert am Ende des Festivals bildete für uns den Abschluss und die uns bereits bekannten Lieder weckten die Lust zum tanzen und feiern. Abends wurde im Pavillon der Unterkunft noch lange geredet und gelacht. Die meisten verließen Medjugorje mit Wehmut und unvergesslichen Erinnerungen.
Julia Czapla & Carolina Nowak